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Tauchen auf Teneriffa: ein vielseitiges Erlebnis

Die Kanarische Insel Teneriffa ist wohl die kontrastreichste Insel der Kanaren. Im Süden findet man weite Strände und seichte Buchten, im Norden eine einzigartige Flora und Vulkanküste.

Für Inselliebhaber und Urlauber ist Teneriffa seit jeher ein beliebtes Urlaubziel. Aber auch unter Tauchsportlern wird die Insel als interessantes Ziel für Taucher weiterempfohlen.

In den letzten zehn Jahren hat sich die Anzahl der Tauchschulen und der Anbieter von organisierten Tauchgängen auf Teneriffa um ein Vielfaches vermehrt. Das Angebot reicht von einem Tauchlehrgang im Hotelpool bis hin zum Höhlentauchen für geprüfte Taucher. Bedingt durch den Kontrast zwischen dem Süden der Insel und dem Norden, kommen auf Teneriffa alle Tauchfreunde auf ihre Kosten. Im Süden haben sich die meisten Tauchschulen angesiedelt. Oft sind es deutsche Tauchlehrer, die sich in Teneriffa mit einer eigenen Schule selbstständig gemacht haben. Sie arbeiten mit Hotels und Reisevermittlern zusammen und bieten hauptsächlich Anfängerkurse im Hotel und leichte Tauchgänge in erprobten und sicheren Tauchgebieten an. Bei Tauchgängen in hellen Gewässern und mit in einer Tauchtiefe von maximal 15 Metern, kann man ein farbenreiches Unterwasserpanorama mit großer Artenvielfalt von Fischen bewundern.

Der Norden Teneriffas hat sich jedoch als Geheimtipp für erfahrene Tauchsportler entwickelt. An der Nordspitze der Insel findet man steile Klippen, Korallenriffe und unterirdische Höhlen.mSie sind eine Herausforderung für den erfahrenen Tauchsportler. Im Gegensatz zu einem eher ruhigen Meer im Süden Teneriffas, findet man im Norden der Insel eine wilde Brandung und gefährliche Strömungen. Für Tauchanfänger und Taucher mit geringer Taucherfahrung empfiehlt sich hier ein Tauchgang eher nicht. Tauchschulen findet man im Norden Teneriffas auch nur vereinzelt, Taucherclubs und –Vereine dagegen haben Hochkonjunktur. Hier treffen sich erfahrene und geprüfte Unterwassersportler, um eine Exkursion in die geheimnisvolle Welt der Unterwasserhöhlen und Grotten zu unternehmen. Zerklüftete Vulkanfelsen, einst über dem Meeresspiegel, liegen jetzt bis zu fünfzig Meter unter Wasser. Bei Tauchgängen von über dreißig Metern und einer wilden Brandung gehören Höhlenlampe und Sicherheitsleine zur Standardausrüstung. Der Anblick der uralten Vulkanlandschaft unter Wasser ist sehr beeindruckend.

Die Kanareninsel Teneriffa bietet für jeden Tauchliebhaber die Möglichkeit, eine eindrucksvolle Unterwasserwelt zu erforschen.