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Zentralverriegelung nachrüsten funktioniert problemlos

Zentralverriegelungen im Auto sind nicht nur praktisch, sondern bieten auch ein höheres Maß an Sicherheit. Doch vor allem Gebrauchtwagen verfügen nicht immer über dieses Extra. Das Nachrüsten ist denkbar einfach.

Gehörten Zentralverriegelungen bei einem Neuwagen lange Zeit zur Extraausstattung, haben sich diese Zeiten geändert. Mittlerweile gehören Zentralverriegelungen zu den Standardausrüstungen eines Autos und es gibt kaum noch einen Hersteller, der seine Wagen nicht serienmäßig mit dieser Technik ausstattet. Denn immerhin ist sie nicht nur praktisch, sondern erhöht auch die Sicherheit. Schließlich erlaubt es ein solcher Mechanismus, gleichzeitig alle Wagentüren zu ver- und entriegeln. Genutzt wird dazu eine Fernbedienung, die in den meisten Fällen direkt in den Autoschlüssel integriert ist. Mittlerweile ist bei vielen Modellen außerdem eine Wegfahrsperre integriert, was die Sicherheit weiter erhöht und einen Diebstahl erschwert.

Wer statt eines Neuwagens einen Gebrauchtwagen kauft, der kann allerdings nicht immer damit rechnen, dass der Wagen bereits über eine Zentralverriegelung verfügt. Hier spielt unter anderem das Alter des Wagens eine entscheidende Rolle. Nicht selten möchten die Besitzer eines Gebrauchtwagens deswegen ihr Auto mit der entsprechenden Technik nachrüsten, was mittlerweile auch vergleichsweise problemlos und vor allen Dingen günstig machbar ist. So gibt es beispielsweise so genannte „Nachrüst-Sets“, die sich preislich durchschnittlich bei 120 bis 250 Euro pro Set bewegen. Bei einigen Set-Anbietern muss die Funkfernbedienung allerdings noch extra dazugekauft werden, bei den meisten Sets ist sie allerdings bereits im Preis inbegriffen. Der Einbau der Zentralverriegelung kann entweder in Eigenregie erfolgen oder von einem entsprechenden Fachmann durchgeführt werden. Wer sich mit der Materie nicht genau auskennt, sollte auf jeden Fall auf einen Profi zurückgreifen.

Eingebaut wird die Zentralverriegelung, indem zunächst die Türverkleidung des Autos entfernt wird. Gegebenenfalls müssen außerdem Dämmstoffe, Abdeckfolien und Bleche entfernt werden. Erst danach können die entsprechenden Kabel verlegt und mit dem Türgestänge verbunden werden. Der Zeitaufwand für den Einbau beträgt rund drei bis sechs Stunden, Profis schaffen es auch in einer deutlich kürzeren Zeit. Um keine unangenehmen Überraschungen zu erleben, empfiehlt es sich außerdem, die neue Zentralverriegelung zunächst auszuprobieren, bevor die entsprechenden Dichtungen und Verkleidungen wieder eingebaut werden. Denn im Zweifelsfalle spart dies nicht nur Zeit, sondern auch Nerven.